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Kapelsky

Datum: 16. Okt. 2026
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: AKA103
Veranstaltung

Gregor Hengesbach: Gitarre

Jan-Sebastian Weichsel: Geige, Mandoline, Bratsche

Michael Ashauer: Kontrabass, Percussion

Infiziert vom Ostvirus jagen die Kulturvagabunden dem Mythos der überschwänglichen Melancholie nach. Mit Polka und Klezmer ergründen sie die slawische Seele bis in den Orient. Eine gute Ladung Swing steht den Saitenvirtuosen dabei Pate - irgendwo dahinten, wo der Pfeffer wächst …

Die Stilrichtung von Kapelsky nennt sich „Ostperanto-Folkjazz“.

Bandsound und Repertoire verbinden stilistische Komponenten verschiedenster europäischer Gypsie-Musik mit und begegnen diesen mit einer „jazzigen“ Experimentierfreude ohne Rücksicht auf Traditionsdogmen.

 

Die Instrumentierung (Violine, Gitarre, Kontrabass) ist der Manoush Stilistik entlehnt, dem französischen Gypsy Swing, bekannt geworden durch Django Reinhardt und Stephane Grapelli. Traditionelle Klezmer-Songs erhalten durch eigenständige Arrangements und moderne Improvisationskonzepte eine persönliche und zeitgenössische Note. Bei den Eigenkompositionen erweitern Kapelsky das harmonische und rhythmische Vokabular des Folkloristischen und brechen auf in modernere Jazzgefilde.

 

http://www.kapelsky.de/de/

 

Jani ist in dem Kinofilm Soul Kitchen (2009) von Fatih Akin zu sehen und hören!! Hier rockt er die E-Gitarre bei einem Gastauftritt der AC/DC Band Bad Boy Boogiez.

Als Multiinstrumentalist (alle Streichinstrumente, Gitarre, Bass, Tuba) steht er u.a. der Ruhrgebietsgröße Lee Buddah musikalisch zur Seite und tritt immer wieder bei verschiedensten Theaterproduktionen des Ruhrgebiets in Erscheinung (Woyzeck,A tribute to Johnny Cash,, "Songs For Drella", "Bochum")

 

Zunächst beheimatet in Blues und Jazzrock, entwickelte Gregor Hengesbach auf Reisen nach Polen, Tschechei, Slowakei und Russland die Affinität zur Gypsie-Musik. Außer bei Kapelsky ist Gregor zu sehen und hören in der Band White Hot & Blue und im Bochumer Schauspielhaus u.a bei “A tribute to Johnny Cash” Musikalische Leitungen übernahm er unter der Regie von Stromberg-“Erika” Martina Eitner-Archeampong. (Schauspiel Leipzig, Theater Heilbronn, Grillo Theater Essen) und Anselm Weber (Schauspielhaus Bochum).

 

Michael Ashauer, Musikalische Ausbildung bei Rolf Marx (Gitarre, Köln) und Andre Nendza (Kontrabass, Köln)

Besonderes musikalisches Merkmal: Unterstützung des Kontrabass-Spiels durch ein fußbetätigtes Rhythmus-Ei (Chickenshake).

 

 

Ort: AKA 103 der RUHRWERKSTATT
Akazienstr. 103, 46049 Oberhausen
Eintritt 10€